ROCAMORA TEATRE
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KRITIKEN

AVUI. 13/11/2000
Köstliches Schauspiel! ...
Ich muss gestehen, daß es mich vom Anfang an bis zum Ende fesselte.

Jordi Jané.

LA VANGUARDIA. 14/11/2000
Mit Auszeichnung! Dies würde meine Zeugnisnote für Rocamora's Untersuchungsschauspiel "Kleine Selbstmorde" sein.
Santiago Fondevila.
DIARIO DE CADIZ. 13/12/2003
Eine der originellsten Aufführungen der letzten Zeiten. Originell und überraschend, indem man fäfig ist, von etwas so einfach ausgehend, ein tiefgreifendes, geistiges Werk zu erreichen.
Javier Miranda.
POETAS NO SINGULAR. 14/11/2010
The manipulation of the objects, the lighting, the music and the performance of Carles Cañellas makes the public drown with the tablet, burn with the match and reflect on our condition of mere hosts in the world. A brilliant show. A show to be applauded with the soul.
Marco Vasques. 
ALKA-SELTZER

inszeniert

THE TIME

KLEINE SELBSTMORDE
(drei kurze alltägliche Beschwörungsformeln)
von GYULA MOLNÁR

(PETITS SUÏCIDIS)

vorhanden nur in der katalanischen, spanischen, italienischen, französischen oder englischenSprache

Erholung der originalen Inszenierung von Objekt-Theater von Gyula Molnár (Giulio Molnar), das mittels einer überspannten Ritualsprache aufgeführt wird, wobei das Ding nicht verwandelt wird, um Personen bzw. Rollen menschlicher Wechselfälle zu spielen, sondern bald seine objektive Funktion an sich nehmend, bald sie umgehend, es sich selbst mit einer erstaunlicher Würde vertritt.

Für Jugendliche und Erwachsene.
Inneres.

BESCHREIBUNG

Kleinformatiges Schauspiel für einen Schauspieler und eine Anzahl von Dingen

PROGRAÜBERSICHT

ALKA-SELTZER, eine aufbrausende Tragödie.
Nach einigen Versuche ihr offenbares Wesen zu umgehen, unterliegt schliesslich eine Alka-Seltzer Tablette im Sumpf ihres sozialen Abseits.
PITA und JÖRG, brennend Verwandlung einer Kaffeebohne und eines Streichhölzer's.
Pita, eine faszinierende und bezaubernde Brasilianerin verdreht den Kopf dem jungen Schweder Jörg, der ihre Liebe für sich versehnt.
DIE ZEIT, tragikomisches Gedicht... über das Vergehen der Zeit.
(Die Grimassen einer poetischen Gestalt vor dem Spiegel)
VORARBEITEN
(text, den uns Gyula Molnár aus einer Kritik der Presse vermittelt hat)
Am Ende der Siebzigerjahre reiste eine internationale Pionierexpedition in die damals unerforschte Welt der Dinge, mit der Absicht Material auszugraben, um ihr Wesen zu studieren. Ein Mitglied der Expedition, der mehr als die anderen am Ziel dieser Forschung den Zweck seiner Berufung zu finden glaubte, ging so tief in das Unbekannte hinein, dass er dort im eigenen Bauschutt zerstreut blieb. Er ist noch dort und zwischen sterbenden Signale und ausstreichenden Formen fährt er noch weiter auszugraben. Er baggert in alle Richtungen aus, weil der Grund weit genug ist, um nicht immer gegen die selbe Stelle anstossen zu müssen, mit der Gefahr sich zu wiederholen. Als die restlichen Mitglieder der Expedition herauskamen, nachdem sie eine reichliche Beute für die Menschheit gerettet hatten, lagen auch zwischen den zahlreichen Funden drei archäologischen Fragmente, die er selbst entdeckt und herausgegraben hatte: die "Piccoli Suicidi" Trilogie. Diese Stücke stammen, den zuverlässigsten nachgeschlagenen Quellen gemäss, aus den Anfängen der Geschichte des Dingentheaters und bilden die klarste und gründlichste Probe, dass eigentlich eine solche Gattung es gibt.
EINLEITUNG

Gyula Molnár wurde in Budapest in 1950 geboren. Er lebt in Ungarn bis 1962, und zieht dann nach Bayern um. Von 1968 bis 1973 studiert er in der Schule von Schönen Künsten Venedigs. Bis 1976 ist er als Zimmermann tätig. Seitdem arbeitet er nur für das Theater, sei es als Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur oder gelegentlich auch als Zeichner und Bühnenmaler. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Kleine Selbstmorde", "Der Nachtwandler" und "Gagarin".

"KLEINE SELBSTMORDE (drei kurze alltägliche Beschwörungsformeln)" ist eine Adaptation und eine Ergötzung, die Carles Cañellas aus der ursprünglichen Aufführung "PICCOLI SUICIDI (tre brevi esorcismi d'uso quotidiano)" von Gyula Molnár wohnhaft ist, der das Stück schuf und es in 1984 erstaufführte - gemacht hat. Während 10 Jahre oder länger wurde das Stück mit grösstem Erfolg durch halbe Welt aufgeführt. Trotz der langen seit damals vergangenen Zeit, wird es noch heute als Kultwerk von Fachleuten angesehen. Ein Sonderkapitel in der Geschichte des Theaters. Diese Aufführung gehört zu dem sogenannten Dingentheater, un ein Muss ist, um die logische Entwickling des europäischen, zeitgenössischen Theaters zu verstehen.

Molnár, nachdem er ein Video von seiner Version schrieb Cañellas in diesen Worten:
"Bravissimo. Spannende. Du bist toll. Ich fühle mich geehrt. Danke."

KLEINE SELBSTMORDE wird auf der Bühne aufgeführt mittels einer überspannten Ritualsprache, wobei das Ding nicht verwandelt wird, um Personen bzw. Rollen menschlicher Wechselfälle zu spielen, sondern bald seine objektive Funktion an sich nehmend, bald sie umgehend, sich selbst mit einer erstaunlicher Würde vertritt. Der Schauspieler macht von den Dingen nicht Gebrauch, sondern hilft ihnen bloss sich selbst auszudrücken. Schauspiel aus einer Sparsamkeit und Entblössung, das uns sowohl durch seine Dramaturgie- von hohem poetischen Niveau- als durch seine Aufführung, die, um sich auf das blosse Theaterwesen zu konzentrieren, spektakulären technischen Tricks vermeidet, uns sehr tief rührt.

KARTEIKARTE FÜR DIE KUNSTARBEIT

Verfasser und Ko regie: .....
Gyula Molnár
Adaptateur, Ko regie und Schauspieler: .....
Carles Cañellas
Produktion: .....
Susanna Rodríguez

DIE KRITIK HAT FOLGENDES GESCHRIEBEN:
Jordi Jané. AVUI. 13/11/2000
Köstliches Schauspiel! ... Ich muss gestehen, dass es mich vom Anfang an bis zum Ende fesselte ...
Santiago Fondevila. LA VANGUARDIA. 14/11/2000
Mit Auszeichnung! Dies würde meine Zeugnisnote für Rocamora's Untersuchungsschauspiel "Kleine Selbstmorde" sein.
Joan-Anton Benach. LA VANGUARDIA. 22/11/2002
Es wäre unmöglich ein reineres Wurzelwerk zu finden! Der Humor und die dichterische Empfindlichkeit des Molnár - Canellas Duetts steigern das Miniaturbild zu einem grossen Wohnhaus, worin gesunde Schwingungen ausströmen.
Javier Miranda. DIARIO DE CADIZ. 13/12/2003
Eine der originellsten Aufführungen der letzten Zeiten. Originell und überraschend, indem man fäfig ist, von etwas so einfach ausgehend, ein tiefgreifendes, geistiges Werk zu erreichen.

Marco Vasques. POETAS NO SINGULAR. 14/11/2010
The love, the loneliness, the abandonment, the death and the time are the subject matters that treats the show Small Suïcidis. We are really before an emissary of the delicacy. The actor Carles Cañellas is a courier of the delicacy. Its show is an adaptation of the original of Gyula Molnár, that for the experts treats itself like the first show of Objects Theater. The work is divided into three acts. Two declared suicides and an announced genocide. In the first act an effervescent tablet, brilliantly animated, she attempts to approach a group of chocolates. The tablet arrives even at give up its nature and to dress the "wrapper" of the chocolates, the differences are however evident. In being rejected by the group of chocolates, she commits suicide jumping herself in a glass of water (on executing this scene Cañellas reminds us of the best scenes with objects of Buster Keaton and Chaplin). In the second act the suicide occurs because of a love not concreted between a match and a seed of coffee. When losing to its loved, the phosphorus is consumed on fire for not bearing the absence of its darling. The third act is a reflection on the inexorable step of the time that brings the uncomfortable metaphor of our temporary nature, of our condition of passengers in the world and of the constant genocide plotted by the time. The manipulation of the objects, the lighting, the music and the performance of Carles Cañellas makes the public drown with the tablet, burn with the match and reflect on our condition of mere hosts in the world. A brilliant show. A show to be applauded with the soul.

Ara - 03/01/2012

La Vanguardia - 06/01/2012

El Punt Avui - 19/02/2012

Titeresante - 01/03/2012

Putxinel·li - 02/03/2012


TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
DAUER: .....

Vorführung: 52 Minuten
Vorbereitung: 1 Stunde
Abräumen:
45 Minuten

BÜHNENRAUM: .....
Volle Dunkelheit / Stille / "Theatralische" Atmosphäre / Bequeme Sicht von den Zuschauern auf die senkbare Tischplatte eines 80 x 60cm Scharniertisches / Die Sicht bestimmt auch das ideale Fassungsvermögen, das von 7 bis höchstens 100 Zuschauer schwanken kann, falls man die geeigneten Rangreihen zur Verfügung hat / Mindester Abstand zwischen Zuschauern und Bühne: 2m / Die höchste erlaubte Entfernung des letzten Zuschauers von der Bühne ist diejenige die ohne den Stirn zu runzeln und die Augen halb zu öffnen noch ein Streichholz von einer riesenformatigen (etwa 1,5cm langen) Kaffeebohne unterscheiden lässt: 10-15m / (mindeste Masse für die Bühne) Breite: 4m / Tiefe: 2,5m / Höhe: 2,5m
BELEUCHTUNG: .....
Für den Raum des Tisches und der Umgebung benutzt man eine von hoch oben hängende 150 W Glühbirne mit einer Lampenschirm aus durchscheinendem Papier und ein am Tisch eingefügten Trimmerpotentiometer, sodass der Schauspieler selbst die Lichtstärke regeln kann. Für den restlichen Raum der Bühne braucht man eine Laterne so wie eine 60 W-Taschenlampe, die der Schauspieler trägt. Damit die Zuschauer in diese Atmosphäre eintauchen können, muss man die möglich niedrigste Beleuchtung und immer mit indirektem Licht im Saal halten, da man auf der Bühne ständig ein halbdunlles, nur von der Lampe des Tisches beleuchtetes Bild hat und man vermeiden muss, dass andere Lichtquellen die erzielte Stimmung zerstören können. Auf keinen Fall braucht man mehr Beleuchtung
STROM: .....
Anschluss an derselben Bühne / Leistung 1000w (220v)


Diese Ergötzung von PETITS SUÏCIDIS
hat an folgenden Festspielen teilgenommen und ist auf folgenden Theaterprogrammen gestanden:

EL MARIONETARI. VALÈNCIA
5è FESTIVAL DE TEATRE DE TITELLES
. SANT LLORENÇ SAVALL
XIVè FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRE VISUAL I DE TITELLES. BARCELONA
CICLE TEATRE PETIT FORMAT. ATENEU POPULAR DE NOU BARRIS. BARCELONA
SALA BECKETT. BARCELONA
ERÖFFNUNG VON SALA TRONO. TARRAGONA
XX FESTIVAL INTERNACIONAL "CIUDAD DE CÁDIZ". CÁDIZ
V MUESTRA DE TÍTERES "CIUDAD DE TERUEL". TERUEL
8a. FIRA DE TITELLAIRES ROMÀ MARTÍ. CALDES DE MONTBUI
GUANT 3r FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRE DE TITELLES DE L’ALT CAMP
. VALLS
5. JAHRESTAG DER ERÖFFNUNG VON SALA TRONO. TARRAGONA
TITEREMURCIA 08. VII FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE TÍTERES DE LA REGIÓN DE MURCIA. MURCIA
XXVI FESTIVAL INTERNACIONAL "CIUDAD DE CÁDIZ"
. CÁDIZ
2n CICLE DE TEATRE DE TITELLES PER A JOVES I ADULTS
. CASTELLBISBAL
FITO 2010. FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE OBJETOS
. BELO HORIZONTE. BRAZIL
X MUESTRA INTERNACIONAL DE TITERES PARA ADULTOS
. BERGARA
FITO 2010. FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE OBJETOS
. FLORIANÓPOLIS. BRAZIL
FITO 2010. FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE OBJETOS
. BRASILIA. BRAZIL
FITO 2011. FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE OBJETOS
. RECIFE. BRAZIL
2a. SETMANA ROJA DEL TEATRE DE TITELLES
. BARCELONA
FITO 2011. FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE OBJETOS. CAMPO GRANDE. BRAZIL
LA SECA. ESPAI ESCÈNIC BROSSA
. BARCELONA

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ROCAMORA TEATRE inszeniert SOLIST
KLEINE SELBSTMORDE

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ROCAMORA TEATRE inszeniert KLEINE SELBSTMORDE
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photo Jesús Atienza © 2000

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