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| AVUI.
13/11/2000
Köstliches
Schauspiel! ...
Ich muss gestehen, daß es mich vom Anfang an bis zum
Ende fesselte.
Jordi Jané. |
LA
VANGUARDIA. 14/11/2000
Mit
Auszeichnung! Dies würde meine Zeugnisnote für Rocamora's
Untersuchungsschauspiel "Kleine Selbstmorde" sein.
Santiago
Fondevila. |
DIARIO
DE CADIZ. 13/12/2003
Eine
der originellsten Aufführungen der letzten Zeiten. Originell
und überraschend, indem man fäfig ist, von etwas
so einfach ausgehend, ein tiefgreifendes, geistiges Werk zu
erreichen.
Javier
Miranda. |
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ROCAMORA
TEATRE
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inszeniert |
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KLEINE
SELBSTMORDE
(drei kurze
alltägliche Beschwörungsformeln)
von GYULA MOLNÁR
(PETITS SUÏCIDIS)
vorhanden
nur in der katalanischen, spanischen, italienischen, französischen
oder englischenSprache
Erholung
der originalen Inszenierung von Objekt-Theater von Gyula
Molnár (Giulio Molnar), das mittels einer überspannten
Ritualsprache aufgeführt wird, wobei das Ding nicht
verwandelt wird, um Personen bzw. Rollen menschlicher
Wechselfälle zu spielen, sondern bald seine objektive
Funktion an sich nehmend, bald sie umgehend, es sich
selbst mit einer erstaunlicher Würde vertritt.
Für
Jugendliche und Erwachsene.
Inneres.
BESCHREIBUNG
Kleinformatiges Schauspiel für einen
Schauspieler und eine Anzahl von Dingen
ALKA-SELTZER,
eine aufbrausende Tragödie.
Nach einigen Versuche ihr offenbares Wesen zu umgehen,
unterliegt schliesslich eine Alka-Seltzer Tablette im
Sumpf ihres sozialen Abseits.
PITA und
JÖRG, brennend Verwandlung einer
Kaffeebohne und eines Streichhölzer's.
Pita, eine faszinierende und bezaubernde Brasilianerin
verdreht den Kopf dem jungen Schweder Jörg, der
ihre Liebe für sich versehnt.
DIE ZEIT,
tragikomisches Gedicht... über das Vergehen der
Zeit.
(Die Grimassen einer poetischen Gestalt vor dem Spiegel)
VORARBEITEN
(text,
den uns Gyula Molnár aus einer Kritik der Presse
vermittelt hat)
Am Ende der Siebzigerjahre reiste eine internationale
Pionierexpedition in die damals unerforschte Welt der
Dinge, mit der Absicht Material auszugraben, um ihr Wesen
zu studieren. Ein Mitglied der Expedition, der mehr als
die anderen am Ziel dieser Forschung den Zweck seiner
Berufung zu finden glaubte, ging so tief in das Unbekannte
hinein, dass er dort im eigenen Bauschutt zerstreut blieb.
Er ist noch dort und zwischen sterbenden Signale und ausstreichenden
Formen fährt er noch weiter auszugraben. Er baggert
in alle Richtungen aus, weil der Grund weit genug ist,
um nicht immer gegen die selbe Stelle anstossen zu müssen,
mit der Gefahr sich zu wiederholen. Als die restlichen
Mitglieder der Expedition herauskamen, nachdem sie eine
reichliche Beute für die Menschheit gerettet hatten,
lagen auch zwischen den zahlreichen Funden drei archäologischen
Fragmente, die er selbst entdeckt und herausgegraben hatte:
die "Piccoli Suicidi" Trilogie. Diese Stücke
stammen, den zuverlässigsten nachgeschlagenen Quellen
gemäss, aus den Anfängen der Geschichte des
Dingentheaters und bilden die klarste und gründlichste
Probe, dass eigentlich eine solche Gattung es gibt.
EINLEITUNG
Gyula Molnár
wurde in Budapest in 1950 geboren. Er lebt in Ungarn
bis 1962, und zieht dann nach Bayern um. Von 1968 bis
1973 studiert er in der Schule von Schönen Künsten
Venedigs. Bis 1976 ist er als Zimmermann tätig.
Seitdem arbeitet er nur für das Theater, sei es
als Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur oder gelegentlich
auch als Zeichner und Bühnenmaler. Zu seinen bekanntesten
Werken gehören "Kleine Selbstmorde",
"Der Nachtwandler" und "Gagarin".
"KLEINE SELBSTMORDE (drei
kurze alltägliche Beschwörungsformeln)"
ist eine Adaptation und eine Ergötzung, die Carles
Cañellas aus der ursprünglichen
Aufführung "PICCOLI SUICIDI (tre brevi
esorcismi d'uso quotidiano)" von Gyula
Molnár wohnhaft ist, der das Stück
schuf und es in 1984 erstaufführte - gemacht hat.
Während 10 Jahre oder länger wurde das Stück
mit grösstem Erfolg durch halbe Welt aufgeführt.
Trotz der langen seit damals vergangenen Zeit, wird
es noch heute als Kultwerk von Fachleuten angesehen.
Ein Sonderkapitel in der Geschichte des Theaters. Diese
Aufführung gehört zu dem sogenannten Dingentheater,
das schon seit langem eine Gattung im Puppenspieltheater
bildet, obwohl es, verschiedener Gründen wegen,
hier noch nicht gewurzelt ist. Das Wichtigste ist es
aber, dass es ein Muss ist, um die logische Entwickling
des europäischen, zeitgenössischen Theaters
zu verstehen.
KLEINE SELBSTMORDE wird
auf der Bühne aufgeführt mittels einer überspannten
Ritualsprache, wobei das Ding nicht verwandelt wird,
um Personen bzw. Rollen menschlicher Wechselfälle
zu spielen, sondern bald seine objektive Funktion an
sich nehmend, bald sie umgehend, sich selbst mit einer
erstaunlicher Würde vertritt. Der Schauspieler
macht von den Dingen nicht Gebrauch, sondern hilft ihnen
bloss sich selbst auszudrücken. Schauspiel aus
einer Sparsamkeit und Entblössung, das uns sowohl
durch seine Dramaturgie- von hohem poetischen Niveau-
als durch seine Aufführung, die, um sich auf das
blosse Theaterwesen zu konzentrieren, spektakulären
technischen Tricks vermeidet, uns sehr tief rührt.
KARTEIKARTE
FÜR DIE KUNSTARBEIT
Verfasser
und Ko regie: .....
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Gyula
Molnár |
Adaptateur,
Ko regie und Schauspieler: ..... |
Carles Cañellas |
Produktion:
..... |
Susanna Rodríguez |
DIE KRITIK
HAT FOLGENDES GESCHRIEBEN:
Jordi Jané.
AVUI. 13/11/2000
Köstliches Schauspiel! ... Ich muss gestehen,
dass es mich vom Anfang an bis zum Ende fesselte
...
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Santiago Fondevila.
LA VANGUARDIA. 14/11/2000
Mit Auszeichnung! Dies würde meine Zeugnisnote
für Rocamora's Untersuchungsschauspiel
"Kleine Selbstmorde" sein.
|
Joan-Anton Benach.
LA VANGUARDIA. 22/11/2002
Es wäre unmöglich ein reineres Wurzelwerk
zu finden! Der Humor und die dichterische Empfindlichkeit
des Molnár - Canellas Duetts steigern
das Miniaturbild zu einem grossen Wohnhaus,
worin gesunde Schwingungen ausströmen.
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Javier Miranda.
DIARIO DE CADIZ. 13/12/2003
Eine der originellsten Aufführungen der
letzten Zeiten. Originell und überraschend,
indem man fäfig ist, von etwas so einfach
ausgehend, ein tiefgreifendes, geistiges Werk
zu erreichen.
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| DAUER:
..... |
Vorführung: 50 Minuten
Vorbereitung: 1 Stunde
Abräumen: 45 Minuten
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| BÜHNENRAUM:
..... |
Volle
Dunkelheit / Stille / "Theatralische" Atmosphäre
/ Bequeme Sicht von den Zuschauern auf die senkbare
Tischplatte eines 80 x 60cm Scharniertisches / Die
Sicht bestimmt auch das ideale Fassungsvermögen,
das von 7 bis höchstens 100 Zuschauer schwanken
kann, falls man die geeigneten Rangreihen zur Verfügung
hat / Mindester Abstand zwischen Zuschauern und Bühne:
2m / Die höchste erlaubte Entfernung des letzten
Zuschauers von der Bühne ist diejenige die ohne
den Stirn zu runzeln und die Augen halb zu öffnen
noch ein Streichholz von einer riesenformatigen (etwa
1,5cm langen) Kaffeebohne unterscheiden lässt:
10-15m / (mindeste Masse für die Bühne)
Breite: 4m / Tiefe: 2,5m / Höhe: 2,5m |
BELEUCHTUNG:
..... |
Für
den Raum des Tisches und der Umgebung benutzt man
eine von hoch oben hängende 150 W Glühbirne
mit einer Lampenschirm aus durchscheinendem Papier
und ein am Tisch eingefügten Trimmerpotentiometer,
sodass der Schauspieler selbst die Lichtstärke
regeln kann. Für den restlichen Raum der Bühne
braucht man eine Laterne so wie eine 60 W-Taschenlampe,
die der Schauspieler trägt. Damit die Zuschauer
in diese Atmosphäre eintauchen können, muss
man die möglich niedrigste Beleuchtung und immer
mit indirektem Licht im Saal halten, da man auf der
Bühne ständig ein halbdunlles, nur von der
Lampe des Tisches beleuchtetes Bild hat und man vermeiden
muss, dass andere Lichtquellen die erzielte Stimmung
zerstören können. Auf keinen Fall braucht
man mehr Beleuchtung |
STROM:
..... |
Anschluss
an derselben Bühne / Leistung 1000w (220v) |
Diese Ergötzung von
PETITS SUÏCIDIS
hat an folgenden Festspielen teilgenommen und ist auf folgenden
Theaterprogrammen gestanden:
EL
MARIONETARI. VALÈNCIA.
SPANIEN
5è FESTIVAL DE TEATRE DE TITELLES. SANT
LLORENÇ SAVALL. SPANIEN
XIVè FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRE VISUAL
I DE TITELLES. BARCELONA. SPANIEN
CICLE TEATRE PETIT FORMAT. ATENEU POPULAR
DE NOU BARRIS. BARCELONA. SPANIEN
SALA BECKETT. BARCELONA. SPANIEN
ERÖFFNUNG VON SALA TRONO. TARRAGONA.
SPANIEN
XX FESTIVAL INTERNACIONAL "CIUDAD DE CÁDIZ".
CÁDIZ. SPANIEN
V MUESTRA DE TÍTERES "CIUDAD DE TERUEL".
TERUEL. SPANIEN
8a. FIRA DE TITELLAIRES ROMÀ MARTÍ.
CALDES DE MONTBUI. SPANIEN
GUANT 3r FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRE DE TITELLES
DE L’ALT CAMP. VALLS. SPANIEN
5. JAHRESTAG DER ERÖFFNUNG VON SALA
TRONO. TARRAGONA. SPANIEN
TITEREMURCIA 08. VII FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO
DE TÍTERES DE LA REGIÓN DE MURCIA.
MURCIA. SPANIEN
XXVI FESTIVAL INTERNACIONAL "CIUDAD DE CÁDIZ".
CÁDIZ. SPANIEN
2n CICLE DE TEATRE DE TITELLES PER A JOVES I ADULTS.
CASTELLBISBAL. SPANIEN
FITO. FESTIVAL INTERNACIONAL DE TEATRO DE OBJETOS.
BELO HORIZONTE. BRAZIL
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photo
Jesús Atienza © 2000




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